Auswertung Einsatzgeschehen Feuerwehr Gotha 2020

Im Jahr 2020 kamen die Gothaer Feuerwehren im Stadtgebiet 1.054-mal zum Einsatz. Diese Zahl wird so für die Stadt Gotha in der dafür zuständigen Erfassungsstelle im Thüringer Landesverwaltungsamt verwertet. Im Jahr 2019 waren es insgesamt 1.055 Einsätze, also nahezu eine Punktlandung im Vorjahresvergleich.


Zu dieser Gesamteinsatzzahl kommen noch 24 weitere Alarmierungen, bei denen die Feuerwehr Gotha zu den sogenannten überörtlichen Einsätzen als Stützpunkt-feuerwehr ausrückte und welche in der Anzahl für das Stadtgebiet nicht erfasst werden. Dies bedeutet, dass die Stützpunktfeuerwehr Gotha durchschnittlich zweimal im Monat in anderen Gemeinden des Stützpunktfeuerwehrbereiches mit zum Einsatz kam, was etwa im gleichen Niveau wie im vorangegangenen Jahr liegt.

Ab dem 01. Januar 2021 gilt die geänderte Feuerwehr-Entschädingssatzung für die ehrenamtlichen Funktionen und Tätigkeiten in der Feuerwehr Gotha. Die geänderte Satzung ist auf der Internetseite der Stadt Gotha unter der Rubrik "Ortsrecht/Satzungen" in Kürze einsehbar.  Mit dieser Änderung werden die jeweiligen Pauschalbeträge im Rahmen der Änderung der Thüringer Feuerwehr-Entschädigungsverordung angepasst. Die Festsetzung der jeweiligen Betragshöhen erfolgte nach einem im Wehrführerausschuss entickelten Stufenmodell.

Die Satzung wurde bereits im vergangenen Jahr durch den Stadtrat der Stadt Gotha beschlossen und von der Kommunalaufsicht genehmigt.

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt.

Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z.B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes), auf denen BürgerInnen die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen). Siehe auch https://warnung-der-bevoelkerung.de.

In der Stadt Gotha gab es bis vor 5 Jahren in den Ortsteilen Uelleben und Boilstädt noch zwei Sirenenanlagen, welche bis dahin nur noch für die Alarmierung der örtlichen Feuerwehren verwendet wurden. Aufgrund anderer technischer Lösungen wurden die Sirenen zu dem Zweck nicht mehr benötigt und wurden deshalb außer Betrieb genommen. Im Ortsteil Uelleben wurde die Sirenenanlage zudem bereits von ihrem Standort auf einem privaten Gebäude im Rahmen einer Dachsanierung in Absprache mit der Stadt Gotha demontiert.

Aufgrund des vergleichsweise niedrigen Gefahrenpotenzials für das Stadtgebiet Gotha, z.B. im Bereich Hochwassergefahr durch Flüsse, Gefahren durch atomare, chemische oder biologische Gefahren und ähnliches, werden mit Unterstützung des zuständigen Fachamtes in der Stadtverwaltung Gotha, dem Amt für Brandschutz, im Rahmen des Zivilschutzes, schon seit langem andere technische Lösungen als Sirenenanlagen für die Warnung der Bevölkerung verfolgt, welche glücklicherweise für solche Lagen aber noch nie zum Einsatz kommen mussten.

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Ansprechpartner: Leiter Amt für Brandschutz

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