Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt.

Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z.B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes), auf denen BürgerInnen die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen). Siehe auch https://warnung-der-bevoelkerung.de.

In der Stadt Gotha gab es bis vor 5 Jahren in den Ortsteilen Uelleben und Boilstädt noch zwei Sirenenanlagen, welche bis dahin nur noch für die Alarmierung der örtlichen Feuerwehren verwendet wurden. Aufgrund anderer technischer Lösungen wurden die Sirenen zu dem Zweck nicht mehr benötigt und wurden deshalb außer Betrieb genommen. Im Ortsteil Uelleben wurde die Sirenenanlage zudem bereits von ihrem Standort auf einem privaten Gebäude im Rahmen einer Dachsanierung in Absprache mit der Stadt Gotha demontiert.

Aufgrund des vergleichsweise niedrigen Gefahrenpotenzials für das Stadtgebiet Gotha, z.B. im Bereich Hochwassergefahr durch Flüsse, Gefahren durch atomare, chemische oder biologische Gefahren und ähnliches, werden mit Unterstützung des zuständigen Fachamtes in der Stadtverwaltung Gotha, dem Amt für Brandschutz, im Rahmen des Zivilschutzes, schon seit langem andere technische Lösungen als Sirenenanlagen für die Warnung der Bevölkerung verfolgt, welche glücklicherweise für solche Lagen aber noch nie zum Einsatz kommen mussten.

Im Jahr 2019 kamen die Gothaer Feuerwehren im Stadtgebiet 1.055 mal zum Einsatz. Diese Zahl wird so für die Stadt Gotha in der dafür zuständigen Erfassungsstelle im Thüringer Landesverwaltungsamt verwertet. Im Jahr 2018 waren es insgesamt 1123 Einsätze. Zu dieser Gesamteinsatzzahl kommen noch 28 weitere Alarmierungen, bei denen die Feuerwehr Gotha zu den sogenannten überörtlichen Einsätzen als Stützpunktfeuerwehr ausrückte und welche in der Anzahl für das Stadtgebiet nicht mit erfasst werden. Dies bedeutet, dass die Stützpunktfeuerwehr Gotha durchschnittlich zweimal im Monat in anderen Gemeinden des Stützpunktfeuerwehrbereiches mit zum Einsatz kam, was im gleichen Niveau wie im vorangegangenen Jahr liegt.


Foto: Waggonbrand am ehemaligen RAW

Uwe Walther (Präsident des DRK Gotha), Stephan Kramer von der Feuerwehr Gotha-Uelleben, Oberbürgermeister Knut Kreuch und der Vorsitzende des  Stadtfeuerwehrverbandes Gotha e.V. Thomas Fröhlich unterstützten tatkräftig das jährliche Weihnachtsessen für die Besucher der „Gothaer Tafel“.

Es ist nun schon seit vielen Jahren eine liebgewonnene Tradition, dass die Besucher der „Gothaer Tafel“ in der Vorweihnachtszeit vom Oberbürgermeister der Stadt Gotha und dem Gothaer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, welcher der Träger der „Tafel“ im Landkreis Gotha ist, zu einem Mittagsessen im Advent eingeladen werden.

So trafen sich am 21. Dezember 2019, dem Samstag vor dem 4. Advent, wie immer gegen 10 Uhr wieder rund 20 Helfer im „Theatercafé“ des Gothaer Kulturhauses, um den eingeladenen Tafelbesuchern ein schönes Mittagessen servieren zu können. Im Vorfeld wurde durch das Deutsche Rote Kreuz wieder die aktuelle Anzahl an Tafelbesuchern mitgeteilt, sodass 80 Einladungen in der „Tafel“ ausgegeben wurden. Erfreulicherweise nahmen auch alle die Einladung an. Pünktlich um 12 Uhr eröffnete Oberbürgermeister Knut Kreuch die Veranstaltung mit ein paar Worten zur Weihnachtszeit und gemeinsam sangen Gäste und Helfer zur Einstimmung das Lied „Kling, Glöckchen, klingelingeling“.

Es wartete auch in diesem Jahr wieder ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menü auf die großen und kleinen Gäste, das mit einer Pilz-Creme-Suppe begann, gefolgt von Klößen, Rotkraut und einer Entenkeule, abgerundet von dreierlei Varianten Quarkspeise mit Sahne. Während des Festessens war eine durchweg zufriedene Stimmung im Raum zu spüren und zum Abschluss bekamen die kleinen Gäste noch einen Schokoladenweihnachtsmann geschenkt.

Die Gäste bedankten sich zum Abschied bei den Helfern für ein erneut gelungenes Weihnachtsessen. Dieser Dank soll an dieser Stelle aber auch an diejenigen weitergereicht werden, die am Samstag nicht mit anwesend waren, ohne die aber das Essen nicht hätte standfinden können. Hier sei ein besonderer Dank an das Küchenteam der Heimservice Gotha GmbH und deren Geschäftsführung für die wieder einmal tolle und leckere Unterstützung gerichtet.

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