Nachruf

 

 

Am 13. August 2019 verstarb nach schwerer Krankheit der stellvertretende Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Uelleben, Oberlöschmeister Norman Müller. Er war seit 25 Jahren im aktiven Dienst der Feuerwehr tätig. Bereits im Alter von 10 Jahren hatte er seine Laufbahn in der Jugendfeuerwehr begonnen. Danach folgten die Grundausbildung in der Feuerwehr Gotha sowie verschiedene Speziallehrgänge. Norman Müller engagierte sich anschließend als Jugendfeuer-wehrwart in Gotha-Uelleben, bevor er 2016 dort zum stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde. Mit ihm verliert die Feuerwehr Gotha einen außerordentlich engagierten Kameraden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seinen Familienangehörigen.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Der Oberbürgermeister und die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Gotha

Für die Bekleidung und Schutzausrüstung der Gothaer Feuerwehrleute wird jährlich eine nicht unerhebliche Summe in Höhe von 27.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt. Wenn man aber dabei berücksichtigt, dass eine komplette Neueinkleidung eines Feuerwehr-angehörigen rund 1.400 Euro kostet, relativiert sich diese Zahl schnell wieder und wenn man den laufenden Verschleiß an Einsatzbekleidung noch mit dazu nimmt, wird man feststellen, dass hier dann nicht mehr viel Spielraum besteht. Zumal über diese Haushaltsstelle alle Neu- und Ersatzbeschaffungen der insgesamt rund 160 Angehörigen der Gothaer Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren abgerechnet werden.

Nun haben gerade die hauptamtlichen Angehörigen der Berufsfeuerwehr viele Tätigkeiten im Rahmen ihres Dienstes, wo neben der wichtigen Schutzausrüstung auch eine andere Uniform, z.B. im sogenannten Tagesdienst bei Ausbildung, Arbeitsdienst, Beratungen, Absicherung von Veranstaltungen und bei ähnlichen dienstlich angeordneten Maßnahmen getragen werden muss. Hierfür gibt es die sogenannte Tagesdienst-Uniform. Diese besteht aus unterschiedlichen Teilen, wie Hemd, Polo-Shirt, Pullover, Sweatshirt, Diensthose, Halbschuhe, Jacke und noch einiges mehr. Je nach Anlass wird dann das entsprechende Uniformteil getragen.


Da es hier auch immer mal modische Neuheiten gibt, beschäftigen sich die Feuerwehrleute auch hin und wieder damit, dem modischen Trends zu folgen, was aber unter großer Berücksichtigung der eben erwähnten finanziellen Spielräume geschieht. Schließlich handelt es sich hier ja auch um entsprechend sparsam und effektiv einzusetzende Steuergelder.

Bei den Kameraden der Berufsfeuerwehr gab es vor längerer Zeit nun die Anfrage, ob nicht die Möglichkeit bestehen könnte, die Jacke für den Tagesdienst im Modell für alle zu erneuern. Ein Kollege der Wachabteilung 1, Brandmeister Stefan Hanske, ließ hierfür auch ein paar private Kontakte in die Wirtschaft spielen, sodass ein hiesiges Unternehmen aus dem Bereich Seniorenpflege, der Ambulante Pflegedienst Karin Schröter und Henning Schröter GbR, welcher seinen Unternehmenssitz in der Friemarer Straße in Gotha hat, sich nicht lange bitten lies. Prompt kam eine Zusage eine komplette Neuausstattung mit Jacken für die Berufs-feuerwehr finanziell zu unterstützen.

Am 06.04.2019 fand ab 09.00 Uhr ein Übungstag des Gefahrgutzuges des Landkreises Gotha mit Gerätetraining am Standort der Berufsfeuerwehr Gotha statt.

Organisiert würde dieser Tag von der Feuerwehr Gotha, in Zusammenarbeit mit den Zugführern des Gefahrgutzuges und dem Landkreis Gotha.

Insgesamt waren 10 Wehren mit 65 Kameraden im Einsatz. Diese waren FF Bad Tabarz, BF-Gotha, FF Gotha-Stadtmitte, FF Gräfentonna, FF Neudietendorf, FF Ohrdruf, FF Tambach-Dietharz, FF Wahlwinkel, FF Waltershausen, FFW Warza.

Es gab 5 Stationen, diese beinhalteten einmal das Training und Tragen des Chemikalienschutzanzuges (CSA) sowie das Dekontaminieren der CSA-Träger. Des Weiteren das Messen von gefährlichen Stoffe und Gütern und das Erkunden der Lage.
Dann gab es hilfreiche Informationen rund um den Strahlenschutz und natürlich der Führungsunterstützungskraftwagen (FükW), der als mobile Leitstelle gilt.

Im Beisein von Innenminister Georg Maier, Oberbürgermeister Knut Kreuch, Landrat Onno Eckert, der Beigeordneten der Stadt Gotha sowie der Fraktionsvorsitzenden des Gothaer Stadtrates, wurde am Samstag der Berufsfeuerwehr ein neues Tanklöschfahrzeug vom Typ „TLF 4000“ übergeben.

Das neue Fahrzeug ersetzt das nunmehr 26 Jahre alte Tanklöschfahrzeug, das 102.000 km gefahren wurde und dessen Feuerlöschkreiselpumpe insgesamt rund 1.500 Betriebsstunden absolviert hatte.

Brandamtsrat Andreas Ritter schilderte mit seiner Rede bei der Fahrzeugpräsentation in der Firma Schmitz Cargobull den Weg von der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die europaweite Ausschreibung bis zur Abholung des Fahrzeuges im norditalienischen Bagnolo Mella.

Das neue Fahrzeug vom Typ MAN ist mit dem Aufbau der italienischen Firma BAI und einer Beladung von Brandschutztechnik Müller ausgestattet. Die Gesamtkosten belaufen auf insgesamt 332.500 Euro (Fahrzeug, inklusive Aufbau ca. 305.500 Euro; Kosten für die feuerwehrtechnische Beladung ca. 27.000 Euro). Der Zusammenbau des Tanklöschfahrzeugs nahm insgesamt neun Monate in Anspruch.

Quelle: Pressestelle Stadt Gotha

 „Partner der Feuerwehr“ kann sich nicht jeder nennen. Die Firma Bystronic Maschinenbau GmbH in Gotha kann es aber, denn Sie ist eines von nicht allzu vielen Unternehmen in Gotha, welches dieses Prädikat von der städtischen Feuerwehr auf deren Antrag beim Deutschen Feuerwehrverband bereits vor einiger Zeit verliehen bekommen hat. Grundsätzlich geht es dabei um Firmen, die Mitarbeiter für den ehrenamtlichen Einsatzdienst bei der Feuerwehr freistellen.

Darüber hinaus unterstützt die Firma Bystronic die Feuerwehren der Stadt Gotha aber auch noch materiell. So wurde beispielsweise vor mehreren Jahren schon einmal ein Abrollbehälter der Feuerwehr innerhalb eines Lehrlingsprojektes von Grund auf und zudem kostenfrei instandgesetzt und die Freiwillige Feuerwehr Gotha-Sundhausen erhielt rote Farbe für den Neuanstrich der Gerätehaustore.

Aktuell gab es nun den Bedarf an dem schon einmal instandgesetzten Abrollbehälter ein paar zusätzliche Anbauteile zu befestigen, weshalb noch einmal bei der Firma Bystronic angefragt wurde, ob hier eine Unterstützung erfolgen kann. Die Feuerwehr brauchte auch nicht lange auf eine Antwort warten. Die Zusage kam prompt und auch noch die Information, dass hierfür wieder keine finanziellen Mittel eingeplant werden müssen. Nach nur sehr kurzer Zeit waren diese Arbeiten bereits in die Tat umgesetzt und am 17.12. wurde der Abrollbehälter bereits wieder an die Feuerwehr übergeben. Eine tolle Überraschung wartete dabei noch auf die Kameraden der Feuerwehr. Nicht nur dass die Anbauteile montiert wurden, der Behälter erstrahlte obendrein wieder in frischen Farben. Sowohl innen, als auch außen wurde gleich noch einmal eine komplette Neulackierung durchgeführt. Die Feuerwehr Gotha bedankt sich recht herzlich bei der Firma Bystronic für diese wieder einmal tolle Unterstützung.

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