Schon immer wird bei der Feuerwehr Gotha in den Schutz für die Feuerwehrangehörigen investiert. Im Fachchargon wird hierbei von der sogenannten PSA (Persönliche Schutzausrüstung) für jede Einsatzkraft gesprochen.

Bisher gab es dabei eine zweiseitige Betrachtung. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren bekamen andere Ausrüstung als die Kameraden der Berufsfeuerwehr. Diese Verfahrensweise wird nun geändert. Grund für diese Entscheidung ist zunächst eine generelle Neuausrichtung bei der Beschaffung, was bedeutet, dass nach vielen Jahren wieder mal eine Markterkundung zum Stand der Technik als notwendig erachtet wurde, worauf rund ein Jahr mit Trageversuchen unterschiedlichster Hersteller folgte. Weiterhin sollen mit einer einheitlichen Schutzausrüstung, für alle Feuerwehrleute der Stadt Gotha, die Lagerhaltung und der Tausch von kontaminierter Ausrüstung nach Einsätzen erleichtert werden.

Foto: Lutz Ebhardt


Rund 28.000 Euro konnten für dieses Vorhaben aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Dem gründlichen Abwägungsverfahren, für welche Schutzausrüstung sich entschieden werden sollte, folgte eine sogenannte Beschränkte Ausschreibung. Als Ergebnis konnten nun 22 Sätze neue Schutzausrüstung, bestehend aus Feuerwehrschutzhelm, Feuerwehrüberjacke und Feuerwehrüberhose nach den strengen Norm-Vorschriften in Auftrag gegeben werden. Davon werden zunächst 15 Sätze bei der Berufsfeuerwehr und 7 Sätze bei der Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Stadtmitte ausgetauscht. Die weitere Ersatzbeschaffung soll kontinuierlich in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, bzw. bei Neuaufnahmen gibt es gleich die neue Form.

Am Standort der Berufsfeuerwehr Gotha wird seit der Inbetriebnahme der Feuerwache im Jahr 1956 sämtliches Schlauchmaterial der städtischen Feuerwehren und teilweise auch von Umlandgemeinden geprüft, gereinigt und repariert. Das bisher angewendete Verfahren zur Druckprüfung von Feuerwehrschläuchen entsprach immer noch dem Stand der Technik von vor über 60 Jahren. Vorrangig aus Gründen der Arbeitssicherheit, aber auch wegen des enorm hohen Wasserverbrauchs, war diese geplante Erneuerung unbedingt erforderlich.

In einer vorangegangen Markterkundung konnten umsetzbare Möglichkeiten gefunden werden, die in die bestehende Gebäudestruktur integriert werden konnten. Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung, konnte nach Auswertung der Angebote der Zuschlag für die Prüf- und Pflegeanlage an die Firma Wilhelm Barth GmbH & Co. KG erteilt werden. Die notwendigen Umbauarbeiten im Kellerbereich (Abbruch- und Betonarbeiten sowie Neuinstallation von Wasser- und Elektroleitungen), wurden an hiesige Fachfirmen vergeben und von diesen ausgeführt.

Mittels der neuen Schlauchpflegetechnik kann nun jeder Feuerwehrschlauch nach den geltenden Vorschriften geprüft und infolge dessen gereinigt sowie repariert werden. Insgesamt wurden in dieses Projekt rund 36.740 Euro investiert, wovon seitens des Freistaates Thüringen 14.000 Euro durch eine Festbetragsförderung übernommen wurden.

 

Am 01. Februar 2018 wurde Andreas Ortlepp von Oberbürgermeister Knut Kreuch als Brandmeister in das Beamtenverhältnis auf Probe bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Gotha ernannt. Nach langjähriger Tätigkeit als Werkfeuerwehrmann konnte Herr Ortlepp die notwendigen Qualifikationen für die Übernahme ins Beamtenverhältnis einer öffentlichen Feuerwehr erwerben und setzte sich in der letzten öffentlichen Stellenausschreibung im Bewerbungsverfahren als geeignetster Bewerber durch.

 

Grund zur Freude gab es für die Feuerwehr Gotha am Freitag, dem 05.01.2018, wegen einer finanziellen Zuwendung für die Restaurierung und Instandsetzung des Traditionsfahrzeuges der Feuerwehr.

Kurz vor 13 Uhr trafen sich hierzu Oberbürgermeister Knut Kreuch, der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes und 2. Beigeordneter des Landkreises Gotha, Thomas Fröhlich, der Leiter der Gothaer Feuerwehr, Andreas Ritter, Landtagsabgeordneter Matthias Hey (SPD) sowie weitere Vertreter der Feuerwehr und der Firma Abschleppdienst Wohner GmbH im Unternehmenssitz der Firma Wohner in Günthersleben-Wechmar, um den Thüringer Innenminister Georg Maier in Empfang zu nehmen.

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