Schon immer wird bei der Feuerwehr Gotha in den Schutz für die Feuerwehrangehörigen investiert. Im Fachchargon wird hierbei von der sogenannten PSA (Persönliche Schutzausrüstung) für jede Einsatzkraft gesprochen.

Bisher gab es dabei eine zweiseitige Betrachtung. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren bekamen andere Ausrüstung als die Kameraden der Berufsfeuerwehr. Diese Verfahrensweise wird nun geändert. Grund für diese Entscheidung ist zunächst eine generelle Neuausrichtung bei der Beschaffung, was bedeutet, dass nach vielen Jahren wieder mal eine Markterkundung zum Stand der Technik als notwendig erachtet wurde, worauf rund ein Jahr mit Trageversuchen unterschiedlichster Hersteller folgte. Weiterhin sollen mit einer einheitlichen Schutzausrüstung, für alle Feuerwehrleute der Stadt Gotha, die Lagerhaltung und der Tausch von kontaminierter Ausrüstung nach Einsätzen erleichtert werden.

Foto: Lutz Ebhardt


Rund 28.000 Euro konnten für dieses Vorhaben aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Dem gründlichen Abwägungsverfahren, für welche Schutzausrüstung sich entschieden werden sollte, folgte eine sogenannte Beschränkte Ausschreibung. Als Ergebnis konnten nun 22 Sätze neue Schutzausrüstung, bestehend aus Feuerwehrschutzhelm, Feuerwehrüberjacke und Feuerwehrüberhose nach den strengen Norm-Vorschriften in Auftrag gegeben werden. Davon werden zunächst 15 Sätze bei der Berufsfeuerwehr und 7 Sätze bei der Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Stadtmitte ausgetauscht. Die weitere Ersatzbeschaffung soll kontinuierlich in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, bzw. bei Neuaufnahmen gibt es gleich die neue Form.



Neu ist zum Beispiel eine integrierte Helmlampe, was die Sicherheit in der Dunkelheit deutlich verbessert. Zudem müssen die neuen Jacken und Hosen innerhalb der ersten 40 Wäschen nicht gegen Durchnässung imprägniert werden, was am moderneren Oberstoff liegt. Für eine bessere Wahrnehmung, gerade im Straßenverkehr, wurde sich obendrein für eine Ausführung mit vorrangig rotem Stoff entschieden.

Ein kleines Unterscheidungsmerkmal soll aber beibehalten werden, da dies bei Einsätzen für die Führungskräfte als Vorteil und wichtig befunden wurde. Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr bekommen gelbe Reflexstreifen und die ehrenamtlichen Feuerwehrleute silberne Reflexstreifen auf den Helm und das Rückenschild. Weiterhin wird auf dem Rücken die jeweilige Einheit per „Ritsch-Ratsch-Schild“ zu lesen sein.

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