Am Donnerstagmorgen, dem 25.01.2018, rückte die Berufsfeuerwehr Gotha um 9 Uhr mit dem Alarmstichwort „Ausgelöster Rauchmelder in Wohnung!“ zum Arnoldiplatz in der Kreisstadt aus.


Vor Ort stellten die Einsatzkräfte bei der Lageerkundung bereits im Treppenhaus des Mehrfamilien- und Geschäftshauses tatsächlich eine Rauchentwicklung fest, weshalb weitere Kräfte und Mittel nachalarmiert wurden. Die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben stellten daraufhin in ihren Gerätehäusern die Einsatzbereitschaft her.


Die weitere Lageerkundung an der Einsatzstelle ergab, dass der betroffene Wohnungsmieter bereits in der Küche seiner Wohnung eigene Löschversuche unternommen hatte und sich dabei eine Rauchgasintoxikation zuzog. Er wurde im weiteren Einsatzverlauf rettungsdienstlich versorgt und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Am Sonntag, den 14.01.2018 wurde die Berufsfeuerwehr Gotha gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Siebleben mit dem Stichwort „Brand im Gebäude“ gegen 22:35 Uhr in den Kindleber Weg der Kreisstadt alarmiert. Für die ersteintreffenden Einsatzkräfte des Hilfeleistungslöschfahrzeugs zeigte sich die Lage wie folgt: An einer eingeschossigen Doppelhaushälfte bestätigte sich der Brandverdacht durch die sichtbare Rauchentwicklung aus dem Dach sowie der geöffneten Hauseingangstür. Zudem wurde eine männliche Person mit offensichtlich schwerer Rauchgasintoxikation am Gebäudeeingang ansprechbar vorgefunden. Die anwesenden Nachbarn, welche vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Rettung der aufgefundenen Person, einleiteten, informierten gleichfalls den Fahrzeugführer des HLF über eine weitere anwesende Person. Diese befand sich augenscheinlich weiterhin im Brandobjekt.


Durch die Beamten der Berufsfeuerwehr, unterstützt durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Siebleben, wurden umgehend 2 Einsatztrupps unter Atemschutz in das Gebäude mit dem Auftrag “Personensuche und Menschenrettung“ entsendet.

Diese Trupps arbeiteten sich, bedingt durch die starke Rauchentwicklung, unter Nullsicht vor und suchten das gesamte Objekt nach der vermissten Person ab. Diese sowie die Brandstelle konnte schließlich in einem Raum im Erdgeschoss ermittelt werden. Trotz sofort eingeleiteter Rettung konnte der ebenso anwesende Notarzt nur noch den Tod feststellen.


Parallel zur Menschenrettung im Gebäude versorgten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes die verletzte männliche Person vor dem Objekt. Diese wurde schließlich einem Krankenhaus zur weiteren Behandlung zugeführt.

Am Mittwoch, dem 03.01.2018, rückte die Berufsfeuerwehr kurz nach halb drei Uhr nachmittags mit dem Alarmstichwort „Pkw-Brand“ auf die Autobahn 4 in Fahrtrichtung Dresden aus.


Auf dem Parkplatz kurz vor der Anschlussstelle Mühlberg / Wandersleben bestätigte sich die Lage. Ein Kleinwagen brannte bereits in voller Ausdehnung. Die Insassen, zwei junge Frauen, bemerkten auf der Autobahn plötzlich das Aufblinken von Warnanzeigen im Tableau und zeitgleich kam Rauch aus den Lüftungsöffnungen. Geistesgegenwärtig lenkte die Fahrerin das Fahrzeug auf den Autobahnparkplatz, welcher sich zufällig gerade auf deren Höhe befand.


Die zwei Frauen konnten sich und auch noch ihre persönlichen Sachen in Sicherheit bringen, bevor das Fahrzeug komplett in Flammen aufging.


Unter schwerem Atemschutz und mit Löschschaum konnte zwar der Brand rasch gelöscht, aber ein Totalschaden leider nicht mehr verhindert werden. Zu den Hintergründen ermittelt nun die Polizei.

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