Am Nachmittag des 29.05.2021 ereignete sich gegen 15:30 Uhr auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Frankfurt a.M. ein schwerer Verkehrsunfall. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam ein Pkw in Höhe der Autobahnabfahrt zur Ratsstätte Hörselgau von der Fahrbahn ab, überfuhr vermutlich die Leitplanke und überschlug sich auf dem Grünstreifen zwischen der Autobahn und der Raststätte.

Die drei Insassen wurden hierbei schwerstverletzt. Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr waren alle Personen nicht mehr im Fahrzeug und wurden bereits rettungsdienstlich versorgt. Nach der Lageerkundung wurde die Freiwillige Feuerwehr Hörselgau nachgefordert, da in Absprache mit der ärztlichen Leitung der Landeplatz für zwei Rettungshubschrauber abgesichert werden musste.  Seitens der Feuerwehr wurde zudem der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle abgesichert. Nach Abschluss aller Maßnahmen war der Einsatz gegen 17 Uhr für die Feuerwehr Gotha beendet. Die Feuerwehr Hörselgau übernahm die weitere Absicherung der Einsatzstelle. Zu den Hintergründen des Unfalls ermittelt nun die Polizei.


Nahezu parallel zu diesem Einsatz alarmiert die Rettungsleitstelle die Feuerwehr Gotha zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Humboldtstraße in Gotha. Neben der Drehleiter der Berufsfeuerwehr kamen hier die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt und -Uelleben zum Einsatz. Glücklicherweise stellte sich dieser Einsatz als blinder Alarm heraus, sodass zügig Entwarnung gegeben werden konnte.

 

Am Samstag, dem 6.3. ereignete sich gegen 21:35 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand im Keller eines Mehrparteienwohnhauses. Bewohner hatten eine Rauchentwicklung festgestellt und den Notruf 112 gewählt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten schon einige Mieter ihre Wohnungen ins Freie auf die Straße verlassen und wiesen die Einsatzkräfte ein.

Sofort rückte ein erster Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz und mit einer Schlauchleitung in den Kellerbereich vor. Parallel erfolgte die weitere Lageerkundung. Im Ergebnis waren mittlerweile zwei Treppenräume massiv von einer Rauchausbreitung betroffen und mehrere Bewohner befanden sich noch in ihren Wohnungen, bzw. auf ihren Balkonen. Als weitere Maßnahmen wurden dann zunächst die Rauchabzüge in den Treppenräumen geöffnet und mittels Hochleistungslüfter die Bereiche zwangsbelüftet und somit vom Brandrauch befreit. Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurden alle Wohnungen kontrolliert und teilweise mussten Bewohner durch Feuerwehr und Polizei ins Freie gebracht werden. Ein großer Teil der Mieter konnte aber auch in den Wohnungen bleiben, da dies hier für sie die geringste Gefahr bedeutete.


Wegen der noch etwas unübersichtlichen Lage in Bezug auf mögliche Verletzte wurde das Einsatzstichwort erhöht und damit die Führungsunterstützung des Rettungsdienstes mit Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt nachgefordert. Zudem wurde durch die Feuerwehr wegen der Temperaturen leicht unterhalb des Gefrierpunktes ein Schnellaufbauzelt mit Heizung zur Einsatzstelle beordert, in welchem sich die Bewohner, natürlich alle mit Mund-Nasen-Schutz, aufwärmen konnten. Zwischenzeitlich gingen die Löscharbeiten mit nun zwei Angriffstrupps und aus zwei Richtungen im Kellerbereich weiter. Nach etwa 30 min konnte zunächst die Meldung „Feuer unter Kontrolle“ an die Rettungsleitstelle erfolgen,  jedoch gestaltete sich das endgültige Ablöschen dann doch etwas schwieriger und dies nahm noch einige Zeit in Anspruch.

Für die Feuerwehren der Stadt Gotha gab es glücklicherweise einen sehr ruhigen Jahreswechsel, außer einem Tiereinsatz war kein weiterer Einsatz zu verzeichnen.

Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr umsichtiges Verhalten in dieser Zeit und wünschen ein gesundes Jahr 2021.

Ihre Feuerwehr der Stadt Gotha

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