Am Sonntag, dem 20.10. rückte die Feuerwehr Gotha um 11:20 Uhr binnen weniger Wochen zu einem erneuten Brandeinsatz in die Juri-Gagarin-Straße aus. In der Alarmierung wurde eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses gemeldet, weshalb neben der Berufsfeuerwehr gleich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben mit zum Einsatz kamen.

Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich die Lage für die Einsatzkräfte, da von weitem schon Rauch aus dem Gebäude zu sehen war. Vor Ort stellten die ersten Kräfte der Feuerwehr dann aber einen Kellerbrand fest, durch welchen bereits zwei Treppenräume unbenutzbar waren. Dichter Brandrauch hatte sich bis in die oberen Geschosse ausgebreitet. Mehrere Personen waren zu dem Zeitpunkt noch in den betroffenen Wohnungen und mussten durch die Feuerwehr teilweise mittels Fluchthauben gerettet werden.

Mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz wurde die Menschenrettung aus den Obergeschossen und die Brandbekämpfung im Keller eingeleitet. Aufgrund der großen Anzahl von betroffenen Personen und den Möglicherweise zu erwartenden Verletzungen durch den Brandrauch, wurden weitere Kräfte und Mittel des Rettungsdienstes und die Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Siebleben und -Stadtmitte nachgefordert.

Am Freitag, dem 13.09. kam es auf der Bundesstraße 7 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad, beim der Fahrer des Motorrades schwer verletzt wurde. Gegen 12:25 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Berufsfeuerwehr, welche daraufhin in Richtung Erfurt ausrückte. Am Einsatzort angekommen unterstützte die Feuerwehr zunächst die rettungsdienstliche Versorgung der verletzten Personen. Durch die Wucht des Aufpralls des Motorades auf das Heck des Pkw wurde nicht nur der Kradfahrer von seiner Maschine geschleudert, zudem erlitt die Fahrerin des Pkw dadurch ebenfalls Verletzungen. Nach der notwendigen ärztlichen Erstversorgung am Unfallort, wurden beide Unfallbeteiligten ins Krankenhaus zur Weiterbehandlung transportiert. Die Feuerwehr beräumte im Anschluss die Unfallstelle. Während dieser Arbeiten musste die Straße in beide Richtungen voll gesperrt werden. Zu den Hintergründen des Unfalls ermittelt nun die Polizei.

 
Foto: Einsatz in der Juri-Gagarin-Straße

Kurz vor 15 Uhr ging bei der Feuerwehr Gotha bereits der nächste Alarm ein. Anwohner der Juri-Gagarin-Straße in Gotha bemerkten aus dem Kellerbereich eine starke Rauchentwicklung und wählten den Notruf 112. Mit der Meldung „Kellerbrand in der Juri-Gagarin-Straße“ rückten neben der Berufsfeuerwehr auch gleich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Siebleben und -Stadtmitte mit aus. Vor Ort bestätigte sich die Lage für die Feuerwehr. Aus zwei Treppenaufgängen des Wohngebäudes war dichter, schwarzer Rauch festzustellen. Sofort ging ein erster Angriffstrupp zum Innenangriff vor. Die weitere Lageerkundung im und am Gebäude ergab, dass zwar noch ein paar Bewohner im Haus waren, sie sich jedoch in ihren Wohnungen in Sicherheit befanden. Die nachrückten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren stellten jeweils noch einen weiteren Angriffstrupp, welche die Rauchabzüge in den Treppenräumen öffneten und mittels Überdrucklüftern konnten schnell die giftigen Rauchgase aus dem Gebäude transportiert werden. Nach kurzer Zeit konnte auch der Brandherd im Keller lokalisiert und zügig abgelöscht werden. Eine Ausbreitung des Feuers im Keller wurde somit verhindert. Als das Gebäude ausreichend gut belüftet war, konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Arbeiten für die Feuerwehr waren gegen 16:15 Uhr beendet. Auch hier ermittelt nun die Polizei zu den Hintergründen des Brandes.

Am Montagabend, dem 22.07., rückte die Feuerwehr Gotha kurz nach 20 Uhr zu einer un-klaren Rauchentwicklung in den Heutalsweg aus.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im Bereich eines Betriebsgeländes Brandgeruch sowie auch eine geringe, aber eindeutige Rauchausbreitung fest. Anwohner hatten bereits vorher diese Feststellung gemacht und die Rettungsleitstelle über den Notruf 112 informiert.

Bei der weiteren Lageerkundung im Firmengelände endeckten die Einsatzkräfte der Feuer-wehr die Quelle des Rauchaustrittes. Aus dem Dachbereich einer größeren Lagerhalle war ein immer zunehmender Rauchaustritt festzustellen. Die Fenster waren bereits von innen mit schwarzem Ruß beaufschlagt und an allen Außentüren musste eine eindeutige Erwärmung festgestellt werden.

Am Dienstag, dem 05.02. rückte die Berufsfeuerwehr gegen 17:45 Uhr mit der Alarmmeldung „Kabelbrand in Drogeriemarkt“ in die Jüdenstraße in der Innenstadt aus.

Noch auf der Anfahrt teilte die Rettungsleitstelle per Funk mit, dass zwischenzeitlich nun auch die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes ausgelöste hatte. Das erste Hilfeersuchen ging über die Marktleitung per Notruf 112 in der Rettungsleitstelle ein.

Für die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellte sich vor Ort die Lage so dar, dass sich in einem Technikraum im Erdgeschoss des Gebäudes ein bereits offener Kabelbrand ausbreitete. Der gesamte Verkaufsraum war bereits evakuiert und das Personal hielt sich am Haupteingang auf.

Sofort ging ein erster Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zum Innenangriff vor und die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren aus Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben wurden nachgefordert.

Durch den schnellen Einsatz konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Nahezu das gesamte Gebäude wurde aber durch die Ausbreitung des Brandrauches in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt kamen vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, um mittels Wärmebildkameras eine weitere Brandausbreitung in die rückwirkenden Gebäudebereiche ausschließen zu können und die Fenster in den verrauchten Bereichen für eine Belüftung zu öffnen.
Neben der Feuerwehr waren der Energieversorger sowie die Polizei im Einsatz. Verletzte gab es bei diesem Einsatz glücklicherweise nicht und wegen des schnellen Löscherfolges musste auch keine rettungsdienstliche Brandabsicherung erfolgen.

Gegen 20:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

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