Einsatzübung auf Schloss Friedenstein am 23.09.2017

 

 

 

Am Sonntag, dem 10.09. rückte die Feuerwehr Gotha um 16:57 Uhr mit dem Alarmstichwort „Wohnungsbrand“ am Arnoldiplatz aus. Bereits bei der Abfahrt war eine dichte Rauchsäule in diesem Bereich feststellbar, was darauf hindeuten ließ, dass es sich nicht nur um eine brennende Wohnung handelte. Neben der Berufsfeuerwehr wurden zeitgleich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben alarmiert.


Am Einsatzort bestätigte sich die Vermutung, dass es sich um ein größeres Ausmaß handelte. Es brannte ein ehemaliges Wohn- und Geschäftsgebäude, welches derzeit teils als Aktenlager benutzt wurde. Binnen weniger Minuten nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zündete der komplette Dachstuhl des vorderen Gebäudeteils durch. Über zwei Zugänge wurde jeweils ein Innenangriff versucht, was aber aufgrund der Einsturzgefährdung abgebrochen werden musste. Teile der Decke zum 1. OG und das gesamte Treppenhaus stürzten in der weiteren Folge ein, sodass sich dies als richtige Entscheidung erwies.

Am Donnerstag, dem 07.09., rückte kurz vor Mittag die Berufsfeuerwehr in die Straße „Berg“ in der Gothaer Innenstadt aus.


In einem Wohngebäude hatte ein Rauchmelder im 3. Obergeschoss ausgelöst. Bei der Alarmierung konnte die Lage auch bereits als bestätigtes Brandereignis angesehen werden, da Rauch aus einem gekippten Fenster feststellbar war. Passanten, die sich gerade zu Besuch in dem Gebäude aufhielten, waren hierauf aufmerksam geworden und informierten die Rettungsleitstelle.


Der Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr ging mit schwerem Atemschutz und einer Leitung über das Treppenhaus zum Innenangriff vor. Wegen der eindeutigen Lage wurde die Wohnungstür aufgebrochen, um schnell an die Brandstelle zu gelangen. In der Küche stellten die Einsatzkräfte auf dem Fußboden mehrere brennende Zeitungen und Teelichter fest. Mit einem Kleinlöschgerät konnte dann das Feuer schnell gelöscht und somit ein Wasserschaden verhindert werden. In der Wohnung hielt sich niemand auf, sodass auch keine Gefährdung für Personen bestand. Mittels eines Überdrucklüfters wurde die Wohnung rauchfrei geblasen.


Die zur Berufsfeuerwehr alarmierten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben, brauchten wegen des schnellen Löscherfolges nicht mehr ausrücken. Sie blieben aber noch einige Zeit an den Gerätehäusern in Stadtbereitschaft, bis die Berufsfeuerwehr ihre Einsatzbereitschaft wieder hergestellt hatte.


Gegen 12:45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Zu den Hintergründen ermittelt nun die Polizei.

Am Mittwoch, dem 16.08., rückte die Feuerwehr Gotha gegen 6:50 Uhr zu einem Kellerbrand in die Straße „Am Viadukt“ aus. Zunächst war die genaue Adresse etwas unklar, weshalb die Feuerwehr einen kleinen Umweg über den Bereich der Eisenbahnbrücke „Viadukt“ fuhr, um dann schlussendlich kurze Zeit später an der richtigen Adresse anzukommen.


Am Einsatzort bestätigte sich die Lage. Aus dem Wohngebäude war schwarzer Brandrauch festzustellen. Die weitere Lageerkundung ergab, dass sich glücklicherweise niemand mehr im Gebäude aufhielt. Unter schwerem Atemschutz ging der erste Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Im Zugang zu den Kellerräumen war dann festzustellen, dass die Decken- und Wandverkleidung Feuer gefangen hatte. Zügig konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Da sich der Rauch aber nahezu im gesamten Gebäude ausbreiten konnte, entstand hier ein nicht unerheblicher Sachschaden.


Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Gotha-Stadtmitte. Die Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Siebleben und -Uelleben verblieben in Bereitschaft in den Gerätehäusern.


Gegen 7:45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Am Montagmorgen, dem 14.8. rückte die Feuerwehr Gotha kurz vor 7 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Südstraße / Ecke Brieglebstraße aus. In der Alarmmeldung hieß es, dass sich noch eine Person in der Wohnung befinden soll.


Für die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bestätigte sich die Lage bereits auf der Anfahrt. Aus einer Wohnung im Obergeschoss des Eckhauses drang dichter Rauch. Die nähere Lageerkundung ergab aber glücklicherweise, dass sich die betroffene Mieterin bereits selbst mit einer ihrer zwei Katzen ins Treppenhaus in Sicherheit bringen konnte. Die zweite Katze sollte ihrer Aussage nach noch in der Wohnung sein. Die junge Frau wurde durch die Feuerwehr an den Rettungsdienst übergeben und mit einem Schock sowie dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.


Unter schwerem Atemschutz wurde über das Treppenhaus zügig die Brandbekämpfung eingeleitet. Hierbei konnte dann auch die zweite Katze durch den ersten Angriffstrupp festgestellt werden, welche aber daraufhin ins Freie flüchtete. Eine Mieterin aus dem 1. OG wurde sicherheitshalber noch aus dem Gebäude verbracht, die anderen Bewohner konnten bei geschlossenen Türen und Fenstern in ihren Wohnungen verbleiben.

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