Am Dienstag, dem 06. März, rückte die Feuerwehr Gotha kurz vor 22 Uhr mit dem Alarmstichwort „Gartenlaubenbrand“ in die Gartenanlage am Am Schmalen Rain aus. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich die Lage, da ein heller Flammenschein von Weitem zu erkennen war, weshalb zur Berufsfeuerwehr unverzüglich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben nachgefordert wurden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte und Mittel der Feuerwehr stand ein Gartenhaus in Vollbrand und das Feuer breitete sich gerade auf ein weiteres direkt angrenzendes Gebäude aus. Mit zwei Löschleitungen wurde zunächst von einer Seite die Brandbekämpfung eingeleitet. Die nachrückenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren entwickelten sich über den Rückwärtigen Gartenbereich, ebenfalls mit zwei Löschleitungen, sodass ein umfassender Angriff erfolgte. Hierzu musste eine längere Leitung für die Wasserversorgung aus Richtung der Friedrich-Ebert-Straße in die Gartenanlage aufgebaut werden.

Nach rund 45 Minuten war das Feuer nahezu gelöscht, wobei die Feuerwehreinheiten noch Restlöscharbeiten und den gesamten Rückbau der Wasserversorgung zu erledigen hatten.

Noch während dieser Arbeiten, gegen 23:40 Uhr, informierte die Rettungsleitstelle die Einsatzleitung der Feuerwehr Gotha über ein weiteres Brandereignis in der Parkstraße. Hier sollte ein Lkw in Brand geraten sein. Sofort setzte der Führungsdienst zur Lageerkundung in die Parkstraße um und die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Siebleben und -Stadtmitte wurden zu dieser Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich nicht nur um einen Lkw, sondern um drei geparkte Zugmaschinen und zwei Anhänger handelte. Von einem Anhänger breite sich das Feuer rasant auf die Nebenfahrzeuge aus, sodass innerhalb kurzer Zeit beide Anhänger und zwei der drei Zugmaschinen in Vollbrand standen. Mehrere Explosionen erschwerten Löscharbeiten und die Zugänglichkeit zu den Fahrzeugen. Im Nachgang stellte sich heraus, dass es sich hierbei glücklicherweise nicht um mögliche gefährliche Ladung handelte, sondern durch die Hitze zerknallten die Luftfederungen sowie die Reifen und es explodierte ein Kraftstofftank. Aufgrund dieser Lage mussten noch zusätzliche Kräfte und Mittel aus den Gemeinden Günthersleben-Wechmar, Ohrdruf und Walterhausen zur Unterstützung nachgefordert werden. Gemeinsam wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Hierfür musste die Wasserversorgung über zwei unterschiedliche Entnahmestellen aufgebaut und teilweise im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen hergestellt werden. Mittlerweile waren die Arbeiten in der Gartenanlage beendet, sodass nun auch alle städtischen Einheiten in der Parkstraße eingesetzt wurden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Lkw waren an dieser Stelle lediglich abgestellt und die Fahrer befanden sich nicht in ihren Fahrzeugen. Mit freundlicher Unterstützung zwei Firmen, welche für den Einsatz Bagger zur Verfügung stellten, konnte die brennende Ladung (Pape, Holz, Möbel und Kerzen) auseinander gezogen und abgelöscht werden, was dann den endgültigen Löscherfolg brachte. Diese Arbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch hin. Der Einsatz für die Feuerwehr war gegen 6 Uhr beendet. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.

 

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