Am Montagabend, dem 22.07., rückte die Feuerwehr Gotha kurz nach 20 Uhr zu einer un-klaren Rauchentwicklung in den Heutalsweg aus.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im Bereich eines Betriebsgeländes Brandgeruch sowie auch eine geringe, aber eindeutige Rauchausbreitung fest. Anwohner hatten bereits vorher diese Feststellung gemacht und die Rettungsleitstelle über den Notruf 112 informiert.

Bei der weiteren Lageerkundung im Firmengelände endeckten die Einsatzkräfte der Feuer-wehr die Quelle des Rauchaustrittes. Aus dem Dachbereich einer größeren Lagerhalle war ein immer zunehmender Rauchaustritt festzustellen. Die Fenster waren bereits von innen mit schwarzem Ruß beaufschlagt und an allen Außentüren musste eine eindeutige Erwärmung festgestellt werden.


Im Ergebnis dieser Lage forderte die Einsatzleitung der Feuerwehr die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt, -Sundhausen und -Uelleben sowie das Sonder-fahrzeug „Schlauchwagen“ nach, welches von der Freiwilligen Feuerwehr Gotha-Stadtmitte nachgeführt würde. Dies war zunächst in der ersten Entscheidungsphase notwendig, um eine sichere Löschwasserversorgung aus dem Bereich Langensalzer Straße sicherstellen zu können.

Zeitgleich ging ein erster Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr unter schwerem Atemschutz und mit einer C-Löschleitung zum Innenangriff vor. Am Gebäude wurden Be- und Entlüftungsöffnungen geschaffen, sodass der Angriffstrupp durch die dadurch besser werdende Sicht zügig in der Halle vorankam. Die Einsatzkräfte stellten in ca. 15 m Raumtiefe den Brandherd fest und konnten das Feuer sehr schnell unter Kontrolle bringen. Etwa 30 Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort konnte bereits von der Einsatzleitung die Meldung „Feuer unter Kontrolle!“ an die Rettungsleitstelle gegeben werden, sodass der Aufbau einer langen Wegestrecke über eine Länge von etwa 500 m zur nächsten Löschwasserentnahmestelle doch nicht mehr erforderlich war. Die Freiwillige Feuerwehr Gotha-Stadtmitte stellte deshalb im Nachgang die Stadtbereitschaft sicher und kam im Heutalsweg nicht mehr zum Einsatz.

Für die anderen Einheiten dauerte der Einsatz bis gegen 22 Uhr, bis alle Arbeiten der Feuer-wehr beendet waren.

Die Einsatzstelle wurde im Nachgang an die Polizei übergeben, welche nun zu den Hintergründen des Brandes ermittelt.

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