Am Donnerstag, dem 26.11. rückte die Berufsfeuerwehr Gotha gegen 17 Uhr mit der Alarmmeldung „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die Landstraße Ortsausgang Gotha in Richtung Kindleben aus. Noch auf der Anfahrt informierte die Rettungsleitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr darüber, dass noch weitere Personen betroffen seien. Nach dem Eintreffen am Einsatzort bestätigte sich die gemeldete Lage. Zwei Pkw waren frontal aufeinandergeprallt und nach der ersten Lageerkundung wurden insgesamt 4 verletzte Personen, darunter ein Kleinkind, festgestellt. Das Kind und die zwei weiteren erwachsenen Personen aus dem einen Pkw, konnten sich bereits vor Ankunft der Einsatzkräfte mit Hilfe von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug befreien. Sie waren alle drei ansprechbar und wurden zügig rettungsdienstlich versorgt. Der Fahrer des anderen Pkw war zwar auch bei Bewusstsein, er wurde aber durch den Aufprall in seinem Fahrzeug im Bereich der Beine eingeklemmt.

Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens an diesem Tag kam bei dem Unfall zum bodengebundenen Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber mit Notarzt zum Einsatz. Nach der ersten notärztlichen Versorgung des eingeklemmten Fahrers befreite ihn die Feuerwehr mittels schwerem hydraulischen Rettungsgerät. Während seiner Rettung konnte er fortwährend bei Bewusstsein gehalten werden, was ein entscheidender Vorteil in Bezug auf die Rettungsmaßnahmen ist. Als er aus seiner Zwangslage befreit war, wurde er für den Abtransport per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Bad Berka vorbereitet und infolgedessen weggeflogen. Die drei anderen Personen wurden zwischenzeitlich ebenfalls durch zwei weitere Notärzte versorgt und mit mehreren Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Nach den Rettungsmaßnahmen sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle weiter ab und unterstützte die Unfallaufnahme durch die Polizei sowie die weiteren Beräumungsarbeiten. Während der gesamten Zeit sicherten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Gotha die Einsatzbereitschaft für das Stadtgebiet am Standort der Berufsfeuerwehr ab. Gegen 21 Uhr war der Einsatz für alle Einheiten der Feuerwehr Gotha beendet und alle konnten zu ihren Standorten zurückkehren. Zu den Hintergründen des Unfalls ermittelt nun die Polizei.

 

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