Zu einem Großbrand kam es am 21.04.2017, um 2:20 Uhr im Spanplattenwerk in der Mühlhäuser Straße.

Es brannte ein großer Stapel abgelagertes Rundholz auf dem Firmengelände. Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Uelleben, Sundhausen und Boilstädt bekämpften den Brand mittels einem B-Rohr und zwei C-Rohren.

Insgesamt kamen 23 Feuerwehrleute zum Einsatz. Die Löscharbeiten wurden durch Mitarbeiter des Spanplattenwerkes unterstützt, welche mit einem Bagger Teile des Stapels abtrugen, damit diese restlos abgelöscht werden konnten.

Gegen 4:30 Uhr war der Einsatz für alle beteiligten Kräfte beendet. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Am Sonntag, dem 9. April rückte die Berufsfeuerwehr gegen 20:35 Uhr zu einem Kleinbrand in die Gartenanlage an der Uelleber Straße aus.

Es brannte dort ein Komposthaufen, welcher mit der Schnellangriff-Leitung zügig gelöscht werden konnte.

Die Berufsfeuerwehr war noch mit den Arbeiten in der Gartenanlage beschäftigt, als sich gegen 20:45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Gotha-Uelleben und Emleben ereignete.

Ein Pkw, aus Richtung Emleben kommend, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der Pkw blieb etwa 30 m neben der Straße, dann wieder auf den Rädern stehend, liegen.

Die Fahrerin konnte sich glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von Ersthelfern betreut. Nach der rettungsdienstlichen Versorgung wurde sie ins Krankenhaus transportiert.

Da die Berufsfeuerwehr noch gebunden war, kam hier neben dem Einsatzleitdienst der Feuerwehr Gotha die Freiwillige Feuerwehr Gotha-Uelleben zum Einsatz. Der noch auf Anfahrt nachgeforderte Rüstwagen konnte den Einsatz abbrechen, da die Kräfte und Mittel vor Ort ausreichend waren.

In der Gartenanlage war der Einsatz gegen 21:30 Uhr und auf der Landstraße gegen 22 Uhr für die Feuerwehr beendet.

Am 04.04.2017 wurde die Feuerwehr Gotha um 23:46 Uhr abermals zur Industriebrache des ehemaligen Gotano-Werkes in der Stielerstraße mit dem Stichwort „Brand im Gebäude“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Objekt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch die Leitstelle des Landkreises Gotha über einen Vollbrand eines Gebäudeteils in Kenntnis gesetzt.

Wie in den vorangegangenen Einsätzen zeigte sich beim Eintreffen erneut eine starke Rauchentwicklung über dem Werkgelände, sowie Flammen innerhalb des Objekts sowie aus einem geborstenen Fenster schlagend. Ein ca. 30 m² großer, ehemals für die Qualitätssicherung genutzte Raum stand beim Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte bereits im Vollbrand. Zudem wurden bei der weiteren Erkundung in diesem verwinkelten Gebäudekomplex weitere Brandstellen, welche ebenfalls das Eingreifen der Feuerwehr erforderten, ermittelt.

Durch die Beamten der Berufsfeuerwehr, unterstützt durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sundhausen und der Freiwilligen Feuerwehr Uelleben konnte der Zimmerbrand durch zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Rohren bekämpft werden. Des Weiteren galt es an dieser Brandstelle den betroffenen Bereich mittels Überdrucklüfter vom Brandrauch zu befreien sowie die Einsatzstelle auszuleuchten.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Boilstädt bekämpften parallel die weiteren Feuer mittels einem Rohr sowie einem Einsatztrupp. Durch den Einsatz von Löschschaum gelang es auch hier binnen kurzer Zeit den in Brand geratenen Müll abzulöschen.

Abschließend suchten 2 weitere Trupps das gesamte Gebäude nach etwaigen Personen, ohne Feststellung ab.

Am 28. März, um 0:50 Uhr, wurde die Feuerwehr Gotha zu einem Wohnungsbrand in der Waltershäuser Straße gerufen.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Siebleben kamen zum Einsatz.

Nach der Lageerkundung stellte sich heraus, dass es in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses brannte und die Wohnung sehr stark verraucht war. Es hieß, die 81-jährige Mieterin befinde sich noch in der Wohnung. Dieser Verdacht bestätigte sich, nachdem zwei Trupps unter schwerem Atemschutz die Wohnung durchsuchten und die Brandbekämpfung durchführten.

Die Frau konnte mit einer vermutlich schweren Rauchgasvergiftung aus der Wohnung gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde noch in der Nacht in das Universitätsklinikum Leipzig geflogen. Die Katze der Mieterin hat den Brand leider nicht überlebt, sie konnte nur noch tot geborgen werden. Die Wohnung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr bewohnbar.

Für die Feuerwehr war einschließlich aller Nacharbeiten der Einsatz 3:30 Uhr beendet. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.

Ein Hinweis der Feuerwehr:
Mit Heimrauchmeldern lassen sich Personen- und Sachschäden minimieren, da der Brand bereits im Frühstadium erkannt und angezeigt wird. Leider war diese Wohnung noch nicht damit ausgestattet. Seit 2008 gibt es in Thüringen für Neubauten die Rauchmelderpflicht. Die Übergangsfrist für Bestandsbauten endet zum 31.12.2018. Ab dem 01.01.2019 müssen also alle entsprechenden Gebäude mit Rauchmeldern ausgerüstet sein. Die Feuerwehr empfiehlt natürlich aber, dies jetzt schon zu tun.

Am Sonntag, dem 12.03. rückte die Berufsfeuerwehr Gotha um 7:40 Uhr mit dem Alarmstichwort „glimmender Sicherungskasten“ in die Juri-Gagarin-Straße aus.

Die Lage stellte sich vor Ort so dar, dass ein Bewohner des Mehrfamilienhauses am Morgen starken Brandgeruch wahrgenommen hatte und im Kellerbereich einen noch leicht brennenden Teppich entdeckte. Er verständigte zunächst die Polizei, welche dann nach eigener Lageerkundung die Feuerwehr nachforderte.

Die Feuerwehr übernahm dann die Restablöschung, da die Teile immer noch leicht brannten. In solchen Fällen ist es immer besser, dass zuerst der Notruf 112 gewählt wird, damit die Feuerwehr schnell die Gefahr beseitigen kann und es nicht zu einem Zeitverzug kommt. Dies kann erhebliche Folgen auf den Einsatzverlauf haben und sich damit auf die Gefahrensituation der betroffenen Bewohner auswirken.

Direkt über dem brennenden Teppich befand sich im Erdgeschoss des Treppenhauses die Elektrohauptverteilung, welche durch die Hitzeeinwirkung total verschmolzen war. Der gesamte Gebäudeteil musste deshalb stromlos geschaltet werden. Durch die Feuerwehr wurde die zuständige Hausverwaltung informiert, welche die Einsatzstelle durch ihren Bereitschaftsdienst dann übernahm.

Erst kürzlich hatte es im selben Treppenaufgang bereits mehrfach gebrannt.

Gegen 8:10 Uhr waren die Arbeiten für die Feuerwehr beendet.

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