Am Freitag, dem 07.07. rückte die Feuerwehr Gotha kurz nach halb fünf am Nachmittag mit dem Alarmstichwort „Gebäudebrand“ in die Südstraße aus. Neben der Berufsfeuerwehr wurden zeitgleich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren, Gotha-Siebleben und -Stadtmitte mit alarmiert.


Vor Ort bestätigte sich die Lage für die Einsatzkräfte. Aus dem 2. und 3. Obergeschoss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des sogenannten „Reichsbahn-Ausbesserungswerkes (RAW)“, welches sich nun auf dem Gelände der Deutschen Bahn AG befindet, war eine mäßige Rauchentwicklung festzustellen. Ein Anwohner von gegenüber des Gebäudes hatte den Rauch bemerkt und den Notruf 112 gewählt.


Da das Haus an allen ehemaligen Zugängen augenscheinlich gut gegen unbefugtes Betreten gesichert schien, ging der erste Angriffstrupp mittels schweren Atemschutz über die Drehleiter durch ein Fenster in das Gebäude. Ein zweiter Zugang wurde dann über den ehemaligen Haupteingang durch die nachrückenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen, worüber ein zweiter Angriffstrupp, ebenfalls unter Atemschutz, zur Erkundung vorging.


Im 3. Geschoss stellten die Einsatzkräfte dann den Brandherd fest. Es brannten ein Vorhang und Teile des Bodenbelags. Mittels eines Kleinlöschgerätes konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Im Gebäude wurde glücklicherweise niemand festgestellt, sodass der Einsatz nach ungefähr einer dreiviertel Stunde für die Feuerwehr beendet war.


Der Eigentümer des Gebäudes wurde über den Einsatz informiert und die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen.

Am Mittwoch, dem 28.06. rückte die Feuerwehr Gotha kurz nach 12 Uhr zu einem Gebäudebrand in den Weißdornweg aus.


Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stellten eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach eines eingeschossigen Wohnhauses fest. Der Bewohner sowie Nachbarn machten sich bereits auf der Straße bemerkbar, sodass schnell die Information zu Verfügung stand, dass sich glücklicherweise niemand mehr im Gebäude befand. Zur Berufsfeuerwehr wurden zeitgleich die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Boilstädt, Sundhausen und Uelleben alarmiert, welche die Wasserversorgung sicherstellten und auch bei den Löscharbeiten mit zum Einsatz kamen. Eine Brandbekämpfung von innen war wegen der Zwischendecken nicht möglich, sodass sich entschieden wurde, das Dach von außen mittels einer Kettensäge zu öffnen. Durch diese Maßnahme konnte das Feuer in der Zwischendecke gut abgelöscht werden. Insgesamt waren drei Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Neben dem Brandschaden entstand auch ein größerer Schaden durch das Löschwasser. Das Gebäude ist nach dem Feuer erst einmal nicht bewohnbar. Der Eigentümer kann aber bis auf weiteres zunächst bei Nachbarn wohnen. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann durch einen Sturz von einer tragbaren Feuerwehrleiter leicht.


Gegen 13 Uhr, die Löscharbeiten waren noch im Gange, informierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehr über einen Verkehrsunfall in der Ohrdrufer Straße.


Zu diesem Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Gotha-Stadtmitte geschickt. Zwei Pkw waren frontal zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt und mussten rettungsdienstlich versorgt werden. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungs- und Aufräumarbeiten.

Am Dienstag, dem 27.6. begann der Tag für die Berufsfeuerwehr gegen 7:30 Uhr mit einer Ölspur in einer Länge von ca. 150 bis 200 Metern aufgrund eines Motorplatzers in der Eisenacher Straße. In Zusammenarbeit mit einer Spezialfirma aus Günthersleben-Wechmar wurde das Motoröl von der Bundesstraße entfernt und gegen 10 Uhr war der Einsatz abgearbeitet.


Im Laufe des Tages wurde die Berufsfeuerwehr noch zu einigen kleineren Einsätzen, wie z.B. einer Türöffnung, die Fehlalarmierung einer Brandmeldeanlage und einem vermeintlichen Feuer nahe Kindleben gerufen.


Gegen 17:30 Uhr alarmierte dann die Rettungsleitstelle die Berufsfeuerwehr wieder in die Eisenacher Straße zu einer Ölspur. Schon auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte in der Gartenstraße große Ölflecke auf der Fahrbahn in Richtung Hersdorfplatz fest. Die weitere Lageerkundung ergab, dass sich die Ölspur von ca. Trügleben beginnend, quer durch die ganze Stadt in Richtung Ostbahnhof hinzog. Als Verursacher wurde von der Polizei eine landwirtschaftliche Maschine festgestellt, welche durch einen defekten Schlauch große Mengen Hydrauliköl verlor. Die Maschine war infolge dessen am Ostbahnhof liegengeblieben. Aufgrund dieser Größenordnung wurden alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Gotha nachgefordert. Wiederum gemeinsam mit der Spezialfirma aus Günthersleben-Wechmar wurde bis in die späten Abendstunden das Hydrauliköl von der Straße entfernt. Um 23:20 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.


Foto: Thüringer Allgemeine

Zum Brand eines Fahrzeuges kam es am 9. Juni ca. 10.00 Uhr in der Emminghausstraße. Durch die alarmierte Berufsfeuerwehr wurde ein im Vollbrand befindlicher Kleintransporter festgestellt.

Da der Kleintransporter direkt an einer Hauswand stand, griffen die Flammen bereits auf das Gebäude über. Nach Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Gotha kam die Feuerwehr Stadtmitte auch zum Einsatz. Die Stadtbereitschaft wurde durch die übrigen Feuerwehren sichergestellt.

Mittels 2 C-Rohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nach Kontrolle der angrenzenden Garagen und des Wohngebäudes war der Einsatz beendet.

In der Nacht zum Sonntag, dem 21.05. ereigneten sich mehrere Brände im Stadtgebiet. Alle Feuerwehreinheiten der Stadt waren deshalb über mehrere Stunden im Einsatz. Neben eines wiederholten Brandeinsatzes im ehemaligen Gotano-Werk, gingen zwei Gartenlauben in der Anlage "Frischer Wind" in Flammen auf und wurden dadurch zerstört.

 

 

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